Projektwoche „Gegen das Vergessen“ / Regionalbüro Arbeit und Leben DGB/VHS Berg-Mark e. V.

Innerhalb der Projektwoche „Gegen das Vergessen“ besuchen die Teilnehmenden Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Teilnehmenden, Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren, fahren in drei Gruppen zur Gedenkstätte Breendok (Belgien), Vught (Niederlande) und Hadamar (Hessen). Diese Fahrten werden vorbereitet, in dem in Gruppenarbeiten verschiedene Aspekte, wie Euthanasie oder jüdische Kultur, der Zeit von 1933-1945 behandelt werden. Nach Abschluss der Fahrten wird mit den Teilnehmenden das Erlebte reflektiert und analysiert. Die Ergebnisse sollen dann der Schulöffentlichkeit präsentiert werden. 83 Jungen und 84 Mädchen sollen an der Projektwoche und den Fahrten teilnehmen. Kooperationspartner des "Regionalbüros Arbeit und Leben" waren die Gesamtschule Barmen, das Erzbischöfliche Generalvikariat Köln und die Begegnungsstätte Alte Synagoge.

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„Über die Welt und Gott“ / Katholisches Bildungswerk Wuppertal / Solingen / Remscheid

Mit der Informationsveranstaltungsreihe soll der Frage nachgegangen werden, wie sich eine Gesellschaft im 21. Jahrhundert als Einwanderungsgesellschaft versteht. Das Projekt soll einen Diskussionsraum für diese Frage bieten. Daneben sollen gängige Vorurteile benannt und diskutiert werden, Europas Verantwortung für Flucht dargestellt und die sogenannte „Flüchtlingskrise“ auf ihre Faktizität überprüft werden. Die Veranstalter rechnen mit einer Teilnehmerzahl von etwa 400 Personen. Kooperationspartner des Katholischen Bildungswerkes waren die City-Kirche Elberfeld, die Buchhandlung v. Mackensen, der Katholikenrat und die Begegnungsstätte Alte Synagoge.

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Lesung: Nizaqete Bislimi - „Durch die Wand“ (Dumont 2015)

Nizaqete Bislimi, geboren 1979 im Kosovo, arbeitet heute als Rechtsanwältin in einer Essener Anwaltskanzlei und ist Erste Vorsitzende des „Bundes Roma Verbands e.V.“ In ihrem Buch „Durch die Wand“ (Dumont 2015) erzählt sie ihren Lebensweg von der Asylbewerberin zur Rechtsanwältin.

Ort: Buchhandlung v. Machenden, Friedrich-Ebert-Str. 12, 42103 Wuppertal
Datum: 19. September 2016
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid
Eintritt: 5,00 Euro*/6,00 Euro

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"1. Wuppertaler Afrika-Filmtage" / Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

 

16.9. bis 27.9.2016 im Rex-Kino Elberfeld

Die Wuppertaler Initiative hat in Kooperation mit der Filminitiative in Köln und dem Rex-Kino in Wuppertal-Elberfeld die ersten "Afrika-Filmtage" im September diesen Jahres organisiert. Durch die Vermittlung aus Köln hatten wir die Möglichkeit 9 Filme aus 9 Ländern zu zeigen und außerdem drei Regisseurinnen als Gäste zu begrüßen. Das filmische Angebot reichte von Dokumentarfilmen über Spielfilme bis hin zu Kurzfilmen. An drei Abenden standen unsere Gäste zur Diskussion zur Verfügung. Zur Eröffnung der Filmtage konnten wir die simbabwische Sängerin "Rutendo Machiridza" gewinnen. Sie leitete die Filmtage mit einem halbstündigen Auftritt ein. Insgesamt haben wir etwa 320 Gäste zu den Filmtagen empfangen können.

Neben diesen Tagen konnten wir ein kleines Rahmenprogramm auf die Beine stellen: Im "Klub" auf der Gathe fand eine Aftershow-Party statt, im Swane-Cafe wurde eine "Hakuna-Matata-Party veranstaltet und im "U-Club" trat der Sänger "Rebellion the Recaller" auf.

Insgesamt waren die Filmtage ein voller Erfolg. Auf Grund dessen und der durchweg positiven Resonanz des Publikums planen wir derzeit die nächsten Afrika-Filmtage für das Jahr 2017.

 

"Mensch:Utopia" / Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Das Wuppertal Institut forscht und entwickelt seit Jahren zum Thema Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung. Im Rahmen des Projektes "Utopia:Mensch" führt ein Künstlerteam bestehend aus Uta Atzpodien, Achim Konrad und Kim Münster Videointerviews mit unterschiedlichsten Menschen aus ganz Wuppertal: vielfältig, ob ihres Alters, kulturellen Hintergrunds, sozialer Schicht, Geschlechts etc. Ziel ist, den Menschen im Miteinander für die Zukunft dieser Stadt eine Stimme und ein Gesicht zu geben. Sie werden dafür zu einer (ihrer) mutmaßlichen Reise nach "Utopia" befragt, einer zukünftigen, anderen Gesellschaft, wie sie sich diese Gemeinschaft mit Fokus auf Zusammenleben und Nachhaltigkeit vorstellen. Die Interviews werden zu filmischen Kurzportraits, die im Rahmen verschiedener Konferenzen des Wuppertal Instituts sowie an mehreren Stellen im Stadtgebiet öffentlich präsentiert. Sie sollen so zur Auseinandersetzung mit den Themen Zusammenleben, Zukunft gestalten und zur Beteiligung an solchen Prozessen anregen. Das Projekt startete im Juli 2016 und läuft bis zum Ende des Jahres. Kooperationspartner des Wuppertal Instituts waren Vier/Zwo/Zwo Quartierbüro Soziale Stadt und das Swane-Cafe.

 

"Auf den Deckel" / Regionalbüro Arbeit und Leben DGB/VHS Berg-Mark e. V.

 

In enger Kooperation mit der Bergischen VHS und der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz soll eine breite Öffentlichkeit für die Themen Vorurteile und Rassismus im Kontext Flucht und Asyl sensibilisiert und gestärkt werden. Um sogenannten "Stammtischparolen" entgegen zu wirken bedarf es der Aufklärung durch Fakten. Wichtig ist vor allem, die Fakten gegen Vorurteile und Gerüchte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und so die Zivilgesellschaft in der Auseinandersetzung mit rassistischen Ressentiments und verbalen Angriffen zu stärken. Mit der Bierdeckelaktion werden Argumente gegen Vorurteile öffentlichkeitswirksam transportiert, in Kneipen, Cafés und an anderen Orten, an denen Menschen zusammentreffen, miteinander in Kontakt kommen und möglicherweise auch mit rassistischen Aussagen konfrontiert werden. Diese Aktion läuft von Oktober bis Dezember 2016.

 

"Hand in Hand gegen Rassismus" / Kirchengemeinde Uellendahl-Ostersbaum

Das produzierte Banner "Hand in Hand: Für Vielfalt und Menschenrechte" soll deutlich machen, wofür die Kirchengemeinde in dem multikulturellen Stadtteil steht. Deutlich werden soll nach außen hin, dass sich die Gemeinde gegen rechts-populistische Strömungen und Rassismus stellt. Durch die Lage der Kirche an einer zentralen Kreuzung und die Anbringung am Außenzaun, soll die Botschaft in eine breite Öffentlichkeit getragen werden und zur Auseinandersetzung aufrufen. Die Aktion läuft von September bis Dezember 2016.

 

"Das bin Ich" / Regionalbüro Arbeit und Leben DGB/VHS Berg-Mark e. V.

Gesellschaftliche Konflikte werden aktuell häufig auf Migration und die migrierenden oder bereits angekommenen Menschen bezogen und als Problem der Einwanderungsgesellschaft gedeutet. Selten auf herrschende soziale Ungleichheiten. Eine sozial kohäsive Gesellschaft ist möglich, wenn eine gegenseitige Akzeptanz von Kulturen und Lebensformen besteht und die politische sowie gesellschaftliche Teilhabe von Minderheiten gewährleistet werden kann. Ehrenamtler sollen mit Hilfe von erfahrenen Journalisten, einzelne Portraits von Migranten (auch mit Fluchterfahrung) schreiben, die anschließend publiziert werden. Durch diese Aktion sollen Menschen mit Migrations- und /oder Fluchterfahrung, ihre Beweggründe und Hoffnungen ein Gesicht bekommen und somit Vorurteile in der Mehrheitsgesellschaft dekonstruiert werden. Außerdem soll der porträtierten Zielgruppe somit verholfen werden sich willkommen zu fühlen und auf "Fremde" zuzugehen. Das Projekt läuft von Oktober bis Dezember 2016. Kooperationspartner des "Regionalbüros Arbeit und Leben" waren das Katholische Bildungswerk und das Swane-Cafe.

 

"Fluchtgeschichten" / Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

Das Thema Flucht wird derzeit breit und kontrovers diskutiert. Besonders die Frage "Schaffen wir das?" wird immer wieder gestellt. Die Frage "Wie schaffen das die Geflüchteten?" stellt kaum jemand. Ziel des Projektes ist eine breite Öffentlichkeit zur Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht aus der Sicht der Geflüchteten zu bringen. Hierzu werden 60 Fluchtgeschichten von Geflüchteten dokumentiert und am Ende des Jahres auf einer Internetseite in Auszügen veröffentlicht. Die Gruppe der Geflüchteten besteht aus Senioren, welche nach dem 2. Weltkrieg ihre Herkunftsorte verlassen mussten und aus aktuell Geflüchteten, größtenteils aus Eritrea, Somalia und Syrien. Die Interviews orientieren sich an folgenden Fragestellungen: Was bedeutet Flucht für die Betroffenen? Welche Gründe sind es, die Menschen zur Flucht treiben? Werden Fremde willkommen geheißen? Wie finden sich Geflüchtete im neuen Lebensumfeld zurecht? Das Projekt läuft von Oktober bis Dezember 2016. Eine Fortsetzung und Vertiefung ist für 2017 geplant.